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From Bombay to Goa

März 7th, 2009 · 1 Kommentar

Am vergangenen Montag hat mein Praktikum bei PUKAR geendet. Ich habe fuer meine Kollegen eine einstuendige Abschlusspraesentation gehalten und meine Forschungsergebenisse vorgestellt, jedenfalls soweit sie bereits ausgewertet waren. In die Praesentation habe ich ausserdem einige demokratietheorethische Ueberlegungen eingebaut und in der anschliessenden Diskussion festgestellt, dass das Demokratiekonzept hier doch ein kleines bisschen von unserem abweicht. Institutionell scheint Demokratie zwar zu funktionieren, in der politischen Kultur hat sich die Idee vom freien Diskurs der Ideen allerdings noch nicht gefestigt.

Nach dem Vortrag gab es eine sehr ergreifende Verabschiedung mit einer riesigen Schokotorte und dann war das Praktikum auf einmal zu Ende. Rueckblickend laesst sich auf jeden Fall festhalten, dass es eine grossartige Zeit war und ich extrem viel gelernt habe, wenn auch an manchen Stellen eher wie man es nicht macht :-) Bombay hat sich mir aus einer vollkommen neuen und natuerlich auch tieferen Perspektive erschlossen und ich kann jetzt schon sagen, dass das definitiv nicht mein letzter Besuch hier war :-)

Natuerlich musste ich dann auch mein Zimmer bei Mary Barboza raeumen und 33 Mayflower in Bandra verlassen. Aber ganz so schwer fiel mir das nicht, schliesslich habe ich fuer ein paar Tage Unterschlupf bei Jessy in Kalina auf dem Campus der Universitaet gewaehrt bekommen, die dort gerade an ihrer MA-Arbeit sitzt und mich nun als Ablenkung ertragen musste :-)

Zum Abschluss meines Indienabenteuers fuer dieses Jahr goenne ich mir nun ersteinmal Urlaub. Und wo laesst sich der am besten geniessen als an einem jener idyllischen Straende an der Kueste Goas? Seit zwei Tagen bin ich jetzt in Indiens kleinstem Bundesstaat, der unter anderem dafuer beruehmt ist, dass der portugiesische Seefahrer Vasco Da Gama im 16. Jahrhundert hier gelandet ist. Aber viel beruehmter ist die Aneinanderreihung paradiesischer Straende fuer die vielen Hippies, die hier seit Ende der 60er Jahre ihrem Spieltrieb freiem Lauf liessen. Natuerlich ist es hier heute rescht touristisch und die Hippies sind auch alle etwas aelter gworden. Aber dafuer kann man nun direkt aus einer Strandhuette ins Wasser stolpern und danach mit einem Buch und einem Cocktail am Strand rumluemmeln. Und damit ich das hier alles nicht ganz alleine geniessen muss, hab ich Jessy einfach fuer ein paar Tage aus ihrem MA-Arbeits-Schreibtrott gerissen und mitgenommen. Musste mich ja noch fuer die Unterkunft in Kalina revanchieren :-P

Tags: Bombay · Different culture · Goa · PUKAR

1 Antwort bis jetzt ↓

  • 1 Mama // Mrz 7, 2009 at 23:42

    Euch beiden hier eine schöne Zeit! Wir beobachten hier lediglich das mühselige Wachstum von Schneeglöckchenund müssen auf bio-psychologische Heizquellen (Hugo) zurückgreifen, welche “Chef” aber leider erst ab 5 Uhr morgens beliebt, zur Verfügung zu stellen;-)
    L.G. Mama

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